Hundefahrradkörbe im Vergleich
Bei der Auswahl eines Fahrradkorbes für den Hund stellen sich direkt mehrere Fragen hinsichtlich der Befestigungsposition, Größe, Sicherheit und natürlich auch der Optik. Hier kommt schon mal mein Vergleich der top Hundefahrradkörbe.
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Hundefahrradkorb vorne oder hinten?
Beginnen wir also mit der Befestigungsposition. Man kann den Hundefahrradkorb am Lenker oder hinten auf dem Gepäckträger befestigen. Beides hat Vor- und Nachteile.
So hat man seinen Liebling direkt vor sich zwar besser im Blick, jedoch ist beim Fahren der Lenker deutlich schwerer, was zu Lasten der Stabilität bzw. Fahrsicherheit geht. Der geneigte Fahrradprofi hat damit aber bestimmt weniger ein Problem. Zu bedenken ist jedoch, dass der Hundekorb mit dem Lenken natürlich auch immer hin und her bewegt wird.
Speziell kleine Hunde haben auch häufig Probleme mit tränenden Augen, was durch den Fahrtwind zusätzlich verstärkt werden könnte. Hinten sitzen die kleinen Fellnasen daher etwas windgeschützter. Ist der Hund noch in der Lernphase, eher unruhig oder generell einfach etwas aufmüpfig, kann man ihn direkt vor sich allerdings besser korrigieren und beruhigen. Das spricht natürlich wieder für die Position am Lenker.
Mir persönlich gefällt die Position des Fahrradkorbes auf dem Gepäckträger besser.
Wie groß sollte der Hundefahrradkorb sein?
Bei der Auswahl des Hundefahrradkorbes kommt es natürlich auf das Gewicht und die Größe deines Hundes an. Oberste Regel hier ist also: Miss deinen Hund am besten einmal aus und stell ihn auf die Waage, um den Hundefahrradkorb entsprechend der Herstellerangaben auswählen zu können.
Wichtig ist, dass dein Hund sich problemlos aufrichten und auch hinlegen kann. Ebenso ist die maximale Traglast des Hundefahrradkorbes zu beachten. Du solltest auch unbedingt darauf achten, dass dein Hund raus gucken kann, damit er sich wohlfühlt und die Umgebung wahrnehmen kann.
Was ist beim Material des Hundefahrradkorbes zu beachten?
Die Hundefahrradkörbe gibt es in der Regel aus Stoff, Kunststoff oder Weide. Häufig sind diese mit einem Gitter aus Metall oder einem Stoffnetz ausgestattet, damit die Fellnasen nicht raus hüpfen können. Hinzu kommt, dass Modelle aus Stoff sich häufig zusätzlich als Tragetasche verwenden lassen. Hier geht es wohl primär darum, was einem optisch und in der Handhabung am besten gefällt.
Du solltest allerdings darauf achten, dass der Boden des Hundefahrradkorbes schön stabil ist und nicht durchhängt, wenn dein Hund drin sitzt. Er soll schließlich sicher und bequem transportiert werden.
Lieber ein Hundefahrradkorb mit Netz oder Gitter?
Ob du lieber ein Netz oder ein Gitter oben drüber haben möchtest, ist definitiv mehr als eine rein optische Entscheidung. Hier geht es primär um die Sicherheit deines Hundes. Beides verhindert in erster Linie, dass die Fellnasen während der Fahrt raus springen können. Speziell, wenn man seinen Hund aus Komfortgründen lieber ohne Leine, Halsband oder Geschirr transportieren möchte, ist eine Abdeckung unverzichtbar.
Beim Gitter ist der Abstand der Gitterstäbe zu beachten. Ist dieser nämlich zu groß, kann dein Hund schnell mal mit dem Pfötchen oder gar dem Bein hängen bleiben und sich möglicherweise auch verletzen.
Ein Netz beugt dem vor und ist zusätzlich noch ein Schutz vor größeren Insekten, die man beim Fahrradfahren ja auch häufig selbst abbekommt. Die Sicht des Hundes ist dabei allerdings etwas eingeschränkter als beim Gitter.
Welche nützlichen Ausstattungen gibt es?
Die Sicherheit hat beim Transport deines Hundes im Fahrrad natürlich oberste Priorität. Daher solltest du unbedingt auf eine integrierte Kurzleine im Körbchen achten. Damit lässt sich dein Hund sicher zusätzlich befestigen und hindert ihn auch beim Abnehmen des Gitters oder Öffnen des Netzes daran herauszuspringen. Ein Gitter oder Netz ist in jedem Fall unverzichtbar, falls keine Kurzleine integriert ist.
Nützlich ist außerdem ein zusätzlicher Tragegurt oder Tragegriff am Hundefahrradkorb, damit dieser leicht abnehmbar und transportierbar ist. Einige Modelle sind außerdem als praktische Tragetasche nutzbar. So könnt ihr das Fahrrad auch mal in Ruhe abstellen und euren Hund samt Korb einfach mitnehmen.
Häufig ist auch ein integriertes bzw. herausnehmbares Kissen dabei. Das finde ich sehr praktisch, da es direkt die passende Größe für den Korb hat. Wichtig ist nur, dass es herausnehmbar und waschbar ist. Falls keins dabei ist oder es nicht weich genug ist, kannst du natürlich auch einfach ein anderes Kissen oder eine Decke rein legen.
Meine Empfehlung
Mein persönlicher Favorit ist ein Hundefahrradkorb mit Netz, der hinten auf dem Gepäckträger befestigt wird. Dabei erfüllt der Hundefahrradkorb von Trixie für mich die wichtigsten Punkte in Sachen Befestigung, Sicherheit, Komfort, Handhabung und Optik. Mein kleiner Sammy wird darin super transportiert.
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